W. B. Yeats

William Butler Yeats

1865-1939

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Geboren als Sohn des Malers, John Butler Yeats, studierte er selbst zunächst die Malerei, als er seine Schulzeit, in London und Dublin beendet hatte. Er verbrachte in seiner Jugend viel Zeit in Sligo bei seiner Großmutter. Die wunderbare Landschaft dieser Gegend galt ihm oft als Inspiration. Er war altem keltischen Glauben verfallen, interessierte sich für alte Mythologien und Geschichte. Sie bildeten auch einen großen Teil seiner Inhalte in frühen Werken wie “Cuchulain`s Fight with the Sea”. Sein Talent verhalf ihm dabei zu ausdrucksstarken Zeilen, die mit zu dem größten gehören, die auf britannischem Boden je geschrieben wurden.

Er war irischer Nationalist und seine Liebe galt einer Revoluzzerin, Maud Gonne. Sie begegneten sich, als er im Alter von vierundzwanzig Jahren war. Sein ganzes Leben sollte diese Begegnung von da an bestimmen, denn sie war seine Liebe, seine Muse, seine Inspiration zu all seinen emtionalen Gedichten. Diese Liebe sollte sich jedoch nie erfüllen, da ihre beiden Ansichten und Lebenswege sie zu weit von einander entfernten.

Später traf Yeats auf eine Frau namens Augusta Gregory. Sie beide arbeiteten an der Gründung des Abbey Theatre in Dublin, in dem acuh seine eigenen Theaterstücke aufgeführt wurden und heute noch werden. Sie beide standen lediglich in einer platonischen Beziehung zueinander, wenn auch in einer sehr engen. Er bezeichnete sie selbst als Freundin, Schwester oder Mutter.

Es folgten 1890 bis 1910 zwei Jahrzente der Bitterkeit, aufgrund seiner Enttäuschung gegenüber den irischen Politikern und nicht zuletzt aufgrund seiner vergebenen Liebesbezeugungen an Maud. Auch danach verlor diese Bitterkeit sich nie wieder gänzlich.

1917 unternahm er einen erneuten, verzweifelten Versuch und machte Maud Gonne einen Heiratsantrag, den sie erwartungsgemäß ablehnte. Daraufhin trat Iseult in sein Leben, auch sie findet sich in seinen Gedichten wieder, denn sie ist das “Young Girl” (Junges Mädchen). Das kurioseste an Iseult ist jedoch die Tatsache, daß sie niemand anders, als die schöne Tochter seiner angebeteten Maud war.

Dennoch sollte Yeats im selben Jahr heiraten. Seine Angetraute war seither eine Frau namens Georgie Hyde Lees. Sie war weitaus jünger als er, der nun doch schon ein Alter von zweiundfünfzig Jahren erreicht hatte. Sie war der starke Halt, der ihm die Basis zu seinen späten, starken Werken verhalf. Diese blieben auch bei weitem nicht unbeachtet, denn 1923 verlieh man ihm den Literaturnobelpreis. Spätestens von diesem Moment an, wurde er literarisch unsterblich.

Er bezog mit seiner Frau einen, von ihm selbst restaurierten alten Turm, nahe Ben Bulben. Dieser Turm, sein Zuhause, war sein ganzer Stolz, der sich nun ebenso durch seine Poesie zog. Spät noch wurden ihm Vaterfreuden zuteil, denn ein Sohn und eine Tochter gebar seine Frau ihm.

Er starb am 28. Januar 1939 in Frankreich. Begraben wurde er auf eigenen Wunsch hin, nach der Überführung seines Körpers unter seinem Turm Ben Bulben.

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