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Der Schmied
Ein Schmied umgarnte mich,
Neun Monate oder länger,
Süß gewann er mein Herz,
Schrieb mir einen Brief
Mit seinem Hammer in der Hand
Sah er recht klever aus
Und wenn ich mit meiner Liebe zusammen wär
so lebte ich für immer.
Doch wo ist mein Liebster hin,
Geschmückt mit Wangen wie Rosen,
Und seinem guten schwarzen Anzug an,
Rundherum verziert von Primeln,
Ich fürchte um die sengende Sonne,
würd` scheinen und seine Schönheit versengen,
Und wenn ich mit meiner Liebe zusammen wär,
so täte ich meine Pflicht.
Seltsame Kunde erreichte die Stadt,
Seltsame Kund’ wurde überbracht,
Seltsame Kund’ von hier und dort
Daß mein Liebster geheiratet hätte.
Ich wünsche beiden viel Freude
Und mag Gott ihn reich belohnen
Mich verschmät zu haben.
Erinnerst du dich noch,
Als du neben mir lagst;
Und sagtest, du würdest mich heiraten;
Und nicht mich verschmähen,
Und wenn ich sagte, ich würde dich heiraten,
Dann war es um dich in Versuchung zu führen
So bring als deine Zeugin, die Liebe,
Und ich werde mch dir nicht verweigern
Keine Zeugen habe ich hier,
Rette mich Gott Allmächtiger!
Und mag er dich reich belohnen,
mich verschmäht zu haben.
Ihre Lippen waren bleich und schmal gewachsen,
Das ein armes Herz geirrt sein mag
Zu glauben es liebe eben jene,
und ward der Täuschung überführt.
Ein Schmied umgarnte mich,
Neun Monate oder länger,
Süß gewann er mein Herz,
Schrieb mir einen Brief
Mit seinem Hammer in der Hand
Sah er recht klever aus
Und wenn ich mit meiner Liebe zusammen wär
so lebte ich für immer
Irish trad.
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