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Von alten und neuen Ufern
Mein Boot treibt davon
Von ersehntem Ufer. Wellen tragt mich zurück! Will ich doch wieder liegen In den warmen Sand, Der mich heimisch barg.
Doch ich sehe wie die Insel kleiner wird.
Ich rudere mit den Armen Gegen unbeeindruckte Gezeiten, Die höhnisch mir nur lachen, Bis ich erkennen muß, Daß ich nicht ebenbürtig bin. So fülle ich den Ozean
Mit meinen Tränen, Abschied weinend, Um eine, die mein Herz noch hält. Eine Weil sie am Ufer steht Mir winkt, bis der Horizont Sie in seine Obhut nimmt.
In meinem Boot liegt eine Muschel, Ich halte sie an mein Ohr, Und höre leise die Stimme Der Geliebten, die schmerzlich ich verließ. Noch einmal hallen wider,
Worte, die mein zitternd Herz beruhigen, Bis es schläft, den Schlaf des Unbekümmerten. An fremden Ufer werde ich stehen, Ausschau haltend nach einem Schiff,
Dessen Bug behutsam trägt Eine Gestalt aus meinen Träumen, Die ihr Lachen mir entgegen bringt Und ihre Hand mir hier zum Bleiben reicht.
Björn Kluge
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